Urkundenfragment – Konzil von Basel (1431–1449) – Pergamenthandschrift

Urkundenfragment vom Konzil von Basel (1431–1449), lateinische Pergamenthandschrift mit großer Initiale „S“ und littera elongata.

Konzil von Basel, 1431-1449

Fragment einer Urkunde vom Konzil in Basel.

Lateinische Handschrift auf Pergament.

Basel, zwischen 1431 und 1449.

Mit großer Initiale „S“. Obere Zeile mit einigen Buchstaben in Gitterschrift, sogenannter littera elongata.

Fragment. Es handelt sich wahrscheinlich ca. um das linke obere Viertel der Urkunde. Erhalten sind 17 Zeilen.

Größe: Ca. 21 x 30,5 cm (unregelmäßiger Rand unten rechts).

Buchdeckelfund mit den entsprechenden Alters- und Benutzungsspuren: Fleckig, im oberen Rand etwas moderfleckig. Mit einzelnen Wurmspuren. Loch in der großen „S“ Initiale durch Tintenfraß.

Der Text beginnt: „Sacrosancta generalis Synodus Basilien(sis) in spiritu sancto legitime congregata“. Im Textverlauf werden die Namen zweier Magdeburger Kleriker genannt: Henning Storbeke und Sifridi de Hoym. Genannt wird auch Papst Bonifaz VIII. (Zeile 13). „Canonicatus et prebende“ (Kanonikat und Pfründe) in Zeile 16 beschreibt eventuell den Gegenstand der Handlung.

Das Konzil von Basel wurde von Papst Martin V. einberufen. Nach seinem Tod 1431 setzte es sich über den neuen Papst Eugen IV. hinweg eine eigene Ordnung und begründete den sogenannten Konziliarismus, wonach das Konzil über dem Papst steht.

Vorliegendes Urkundenfragment dokumentiert in seiner Eingangszeile das Selbstverständnis der Versammlung (legitime congregata, rechtmäßige Versammlung). A0063.

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