
Bischof von Münster und Bremen
Heinrich XXVII. von Schwarzburg, 1440 – 1496.
Als Heinrich II. Bischof von Münster sowie als Heinrich III. Erzbischof von Bremen.
Lehensbrief in seinem Namen, als Bischof von Münster.
Münster, des gudensdag na sunte Blasii dage (Mittwoch, 5. Februar) 1495.
Niederdeutsche Handschrift auf Pergament. Ca. 9 x 21 cm. Mit angehängtem roten Siegel.
Minimal angeschmutzt, Siegelband mit alt ausgebesserter Fehlstelle, nur noch schmale originale Verbindung erhalten.
Lehensbrief für Hermann Krabbe und Albert von dem Bussche, Sohn des Alhard von dem Bussche. Die diversen Lehnsgüter liegen in den Kirchspielen von Steenfelde und Alfhausen, auch sind hinterlassene Besitzungen von Johan van Elmendorpp genannt. Als Zeugen fungieren Herbordt van Doringelo (Dorgelo) und Godeke van Munster.
Heinrich XXVII. von Schwarzburg war von 1463-1496 als Heinrich II. Erzbischof von Bremen und von 1466-1496 als Heinrich II. Bischof von Münster. Mit Genehmigung des Papstes bezeichnete er sich als Bischof von Münster und Administrator der Kirche von Bremen. Demgemäß beginnt die vorliegende Urkunde: Wij Hinrick van godes genaden Bisscop to mynster und Administrator der hilgen kercken to Bremen. Heinrich verlegte seine Residenz nach Münster und vernachlässigte Bremen, wo er seinen Bruder Günther als Statthalter einsetzte. Er führte zahlreiche Kriege, unter anderem war er unter Kaiser Friedrich III. am Kampf gegen den Burgunderherzog Karl den Kühnen und dem Entsatz der Stadt Neuss beteiligt. A0049
Literatur: Ebeling, Friedrich W.: Die deutschen Bischöfe bis zum Ende des sechszehnten Jahrhunderts. Leipzig 1858. S. 105.
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